Nach zwei Wochen Reisen im Süden dieses wundervollen Landes bin ich zurück im gerade dauer-verregneten Toluca.
Nach einer 12-stündigen Busfahrt vom D.F. nach Tuxtla in Chiapas habe ich endlich mal wieder meine Mädels Lena, Lisa und Andi aus Puebla getroffen.
Die Reise mit etwa 25 Leuten (knapp die Hälfte Familien aus D.F., die andere Hälfte junge Leute aus Tuxtla, zwei Franzosen und wir...) startete im Bus zu den Wasserfällen von Chiflón - und schon da hatten wir das Gefühl, dass wir mit dieser Reise wohl einige der schönsten Orte zu sehen bekommen werden, die uns unsere Erde zu bieten hat.
Die Reise führte uns weiter zu den Lagos de Montebello, einige sehr schöne, ruhige Seen. Auf einem der Seen sind wir mit einem Kanu zu einem Inselchen gepaddelt und haben dort Orchideen bewundert. An einem anderen See haben wir dann unsere Zelte aufgeschlagen und am Lagerfeuer den Abend genossen.
Am nächsten Tag sind wir - nach stundenlangem Durchqueren wunderschöner Urwaldgebiete - ins Ökotourismuszentrum Guacamaya gefahren. Leider konnten wir keine Guacamayas (Aras) sehen, dafür aber bei einem Trek durch den Urwald jede Menge Affen in den Bäumen, Termitenbauten, Bäume mit unglaublich riesigen, brettartigen Wurzeln, Bäume mit Kratzspuren von Jaguaren, natürlich jeder Menge anderer Pflanzen und - Moskitos (weniger schön).
Doch haben wir nicht nur die Naturschönheiten besucht, sondern auch einige berühmte Mayastätten. Angefangen mit Bonampak (300 - 900 n.Ch.), mit sehr gut erhaltenen Wandmalereien und Yaxchilan, eine Mayastätte, die nur über den Fluss Usumacinta erreichbar ist, der ein Teil der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala ist. Yaxchilan liegt am Rande des Flusses Usumacinta und ist umgeben vom Urwald. Auch dort konnten wir wiedermal Affen beim Klettern beobachten.
Am letzten Tag haben wir Palenque (UNESCO-Weltkulturerbe) besucht - wohl eine der schönsten Mayastätten umgeben von dichtem Urwald. Das beeindruckende ist auch hier wieder, dass die enormen kunstvollen Gebäude ohne Metallwerkzeuge, Packtiere und das Rad erbaut wurden.
Zuletzt haben wir die unglaublich schönen Wasserfälle von Agua Azul besucht. Das Wasser ist wirklich wunderschön blau (azul) und läd zum Baden ein.
Nach weiteren 14 Stunden Busfahrt bin ich dann in Merida, Yucatan angekommen. Merida ist ein sehr schönes, lebendiges Städtchen. Hier schien auch noch ordentlich die Sonne - bis wir dann weiter an die Küste nach Progreso, ein kleines Örtchen ohne große Besonderheiten - gefahren sind, wo es schon leicht bewölkt war.
Hier haben wir mit einigen Cervezas am Strand ins neue Jahr gefeiert.
Nach wenigen Tagen dort sind wir weiter nach Celestún gereist. Auch sehr ruhig, aber wesentlich schöner als Progreso...Leider hat uns der ständige starke Wind nur zweimal erlaubt, baden zu gehen und so wurden meine Vorstellungen vom heißen Yucatan von der Realität eingeholt ;) (Normalerweise ist es dort wohl wirklich immer schön warm, aber der kräftige Nordwind hat sich offenbar entschieden, genau dann zu kommen, als ich Sonne tanken wollte...).
In Celestun haben wir einen Ausflug mit einem kleinen Bötchen durch die Mangrovenwälder gemacht und dabei von Pelikanen, über Adler bis hin zu Flamingos sämtliche Vögel beobachten können.
soooooooooooooo coooooool :)
AntwortenLöschenknutsch dich
Sie lebt noch!! seeehr beruhigend!!
AntwortenLöschenfreu mich, dass dus soooo schön hattest!!
kuss